Details zum Management
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Die modernen Neurowissenschaften sagen uns, dass sich das menschliche Gehirn deterministisch verhält. D.h., die Entscheidung, irgendetwas zu tun, fällt in den Basalganglien, tief im Inneren des Großhirns - lange bevor wir uns des Gedankens überhaupt bewusst werden.

Das Gehirn legt die Handlung tatsächlich unbewusst fest. Wir werden uns erst nach einer Handlung dieser bewusst. Unser Bewusstsein datiert den Zeitpunkt dann zurück und siedelt ihn vor dem Beginn der Handlung an.

Wir haben somit den Eindruck, dass der rückdatierte Willensakt die Handlung ausgelöst hat.

Bedeutet das, dass ich alles so hinnehmen muss, wie es ist?

Bin ich "Macht"-los?

Ja und Nein.

Unser Gehirn enthält ca. 100 Milliarden Nervenzellen. Durch die Umverknüpfung corticaler Netzwerke können neue bewusste Wahrnehmungsinhalte, Gedanken, Vorstellungen und Handlungen erschaffen werden. Ganz konkret. Bei Ihnen selbst, bei Ihren Mitarbeitern, bei Ihren Kunden. Dies geschieht über das limbische System mittels emotionaler Verknüpfungen zur Freisetzung der entsprechenden Botenstoffe.

Die Forschungsgruppe Wissenschaft im Management entwickelte dazu im Rahmen des Forschungsprogramms EUDERA und des Forschungsrahmenprogramms DEPEGE das LoA.Li-Management-programm, das sich dieses Wissen zu nutze macht.

Die alten, bisherigen Managementmethoden haben erst zwei Phasen später eingesetzt. Zu einem Zeitpunkt, als schon nichts mehr zu beeinflussen war. Nur Kosmetik. Deshalb mussten sie letztendlich scheitern.

Weitere Details können Sie nachlesen bei Professor Gerhard Roth von der Universität Bremen und bei Professor Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut.
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